Fairtrade

Bürgerinnen und Bürger Tübingens engagieren sich vielen Jahren für einen gerechten Handel, damit Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika bessere Preise für ihre Produkte erhalten. So können sie soziale Strukturen, wie Schulen oder Gesundheitsstationen aufbauen und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben sichern. Immer mehr Tübinger Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Schulen, Vereine und Kulturveranstaltungen bieten und nutzen fair gehandelte Produkte.

Viele Bauernfamilien und Plantagenangestellte in den so genannten Entwicklungsländern leben unter dem Druck des Weltmarktes, der schwankenden Preise und des ausbeuterischen lokalen Zwischenhandels. Die Folgen reichen von Verschuldung über Arbeitslosigkeit bis zu Verelendung. Auch die Arbeitsbedingungen sind oft katastrophal: Vielfach sind gesundheitsschädliche Stoffe im Einsatz, die Arbeiterinnen und Arbeiter haben keinerlei Rechte und Kinder müssen arbeiten statt in der Schule zu lernen.